... womit wir wieder an diesem entscheidenden punkt wären, der die geister trennt, die er doch vereinen könnte? niemand ist angesichts der bedeutung, die der empirischen forschung in der modernen gesellschaft zukommt, daran gelegen, die waffen fallen zu lassen und das schicksal der menschheit dem gutdünken der handlungssubjekte zu überlassen.
das interesse sollte vielmehr darin bestehen, die dialektik von empirismus und wissenschaftlichkeit zu hinterfragen. nicht nur, dass letztere, die übergenaue systematik, ersterer vorschub leistet und über den wissenschaftlichen nachwuchs hinaus die gefahr besteht, sich wieder in schier endlosen debatten ohne ergebnis und dabei den überblick zu verlieren. man scheint insbesondere auch das ziel zunehmend aus den augen zu verlieren und zu verkennen, dass eine "minima moralia" immerhin besser ist, als methodischer bandsalat in den köpfen vollkommen desorientierter forscher, deren ziel immer mehr nur noch darin bestehen kann, sich die anerkennugn der mehrheitsmeinung zu sichern und den weg zum ziel in von methodischen simulakren und unwörtern gespickten diskursen zu verschleiern, während die frage der nachvollziehbarkeit wohlmöglich ins hintertreffen gerät [...].
Selbst Atteslander (2008), dessen Einleitung recht stark an ein Wahlkampfpamphlet der empiri(sti)schen Partei erinnert, muss letztlich anerkennen, dass "[...] bei aller Notwendigkeit systematscher Kontrolle im Forschungsablauf die Erkenntnis maßgeblich von der Kreativität des Forschers abhängt".
Die qual. SF. betreffend sei an dieser Stelle die frage erlaubt, wie - angesichts der üblicherweise knappen Ressourcen - es sich letztlich mit den Freiräumen für Kreativität und Innovation verhält, wenn man etwa versucht, eine Inhaltsanalyse streng nach Mayrings ebenso unklaren wie unsystematisch dargestellten Vorgaben durchzuführen. Wie b400 schon zurecht anmerkt steht die quant. methodik dieser letztlich in nichts nach, insb. den Forschungsablauf, die Operationalisierungen und die Interpretation der Ergebnisse betreffend. Doch warum muss die qual. SF dieser etzt nun eigentlich nacheifern und versuchen, eine schlichtweg erschlagende komplexität an methodischen vorgaben, überlegungen und hintertürchen [...] zu erschaffen, die dem forschungssubekt letztlich kaum mehr eine andere wahl lässt, als entweder blind zu folgen, bzw. dies zu versuchen (intersubektive verständlichkeit??), oder sich aber dem vorwurf des empirismus hinzugeben - was der ansicht des autors nach allerdings wohlmöglich das gleiche ist, bzw. auf selbiges hinausläuft?
oder: während hans mit manfred methode zu kaum nachvollziehbaren "ergebnissen" kommt, die letztlich wohlmöglich methodischen, nicht aber wissenschaftlichen ansprüchen (erkenntnisfortschritt im strenegen sinne) genügen, zaubert lala mal mirnichst dirnichts frei aus dem hut und mit kraut und rüben (2007) ein sprechendes karnickel und damit den beweis herbei, dass sich der glaube des menschen, dass es sowas nicht gäbe, ebenso wiederlegen lässt wie all diese metaphysich anmutenden überzeugungen über den urpsrung und die genese empirischer tatbestände [...]. oder: methodik KANN die qualität emp. daten verbessern. die massenhafte verbreitung "sprechender karnickel" im angeführten sinne kann sie jedoch gleichfalls kaum noch leugnen. oder?