War jemand, der hier mitliest, auf dem Soziologenkongreß in Frankfurt? Habt ihr Lust, über eure Eindrücke ein bißchen zu erzählen?
Für alle, die nicht da waren, hier ein Link zu einem Bericht über den Kongreß in der Frankfurter Rundschau:
http://www.fr-online.de/kultur/debatte/basar-der-menschlichen-dinge/-/1473340/4748160/-/view/asFirstTeaser/-/index.html
Ich finde den Befund des Autors, dass sich die gegenwärtige Soziologie in Bindestrich-Soziologien verliert und keine "Großentwürfe" mehr hervorbringt, eher traurig. Seht ihr Soziologen, die diesem Trend entgegenwirken?
Auch die Aussage des Vorsitzenden der DGS, die Soziologie sei lediglich Korrekturwissenschaft und solle sich politisch zurückhalten, finde ich enttäuschend und befremdlich. Nichts vermisse ich in den derzeitigen öffentlichen Debatten um Sarazin, Integration oder auch Stuttgart 21 (auch Afghanistan u.a.) mehr als die Stimmen von distanzierten Soziologen, die mit differenzierten und prozeßorientierten Sichtweisen etwas mehr Licht ins Dunkel bringen könnten und der extrem verflachten öffentlichen Diskussion nur gut tun könnten.