Servus,
ich beschäftige mich momentan wiedermal mit Schütz' Symbolthoerie und recherchiere gerade für eine kleinere Studienarbeit im Rahmen eines Seminars (um die 7 Seiten). Dabei möchte ich mich vorrangig mit dem von Husserl entlehnten Appräsentationsbegriff befassen, der das zentrale Moment in Schütz' Konzept, vor allem in seinem Aufsatz 'Symbol, Wirklichkeit und Gesellschaft', darstellt.
Allerdings, und da richtet sich meine Frage an euch, fehlt mir eine griffige These, bzw. Fragestellung, um das Essay über den bloßen Darstellungscharakter zu heben. Klar könnte man sowas Allgemeines formulieren, wie die Frage nach der Rolle der Appräsentation bei der Überwindung von Transzendenzen der Lebenswelt - insbesondere wenn es um Intersubjektivität geht. Doch erscheint mir das zu weitgefasst und würde den Rahmen dierser kleinen Arbeit zum einen sprengen, zum anderen wurde das schon x-mal in Hausarbeiten, Fachbüchern, und Dergleichen abgegrast, sodass es dem Dozenten wahrscheinlich aus den Ohren kommt, wenn er das liest.
Daher: Ist jemand in dieser Thematik belesen und kann mir vielleicht eine Anregung geben, wie man etwas Würze in die Fragestellung bei genanntem Umfang der Arbeit einfließen lassen könnte?
Verbindlichsten Dank,
Euer Dagobert